Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen
Eine Spekulation über gesellschaftliche Aggregatszustände
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Masterarbeit und 1-Kanal-Video (HD), 3min. Kunst im Kontext, Universität der Künste, Berlin.
Meine Masterarbeit Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen untersucht, wie Metaphern von Verflüssigung und Zirkulation gegenwärtige Vorstellungen von Körper, Arbeit, Technologie und Ökologie prägen. Von der „flüchtigen Moderne“ und Creative Flow bis hin zu Informationsströmen und KI verspricht Fluidität Flexibilität, Geschwindigkeit und reibungslose Transformation – während sie die materiellen Infrastrukturen und Machtverhältnisse verdeckt, die diese Bewegungen ermöglichen.
Im Zentrum der Arbeit steht der Körperstein: Mineralische Ansammlungen, die über lange Zeit im Körper gebildet werden. Ich begreife ihn als Hybrid aus Biologie und Geologie und als materielle Form des Widerstands gegen den Zwang zu permanenter Bewegung und Selbstoptimierung.
Gemeinsam mit Verena Seibt entwickelte ich diese Idee im spekulativen Film Der Weg der Steine weiter. Er entwirft eine Zukunft, in der Menschen die Steine aus ihren eigenen Körpern bergen – als Akt des Widerstands gegen eine Welt, die verlangt, dass alles fließend bleibt.
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Master-thesis and 1-Channel Video (HD), 3min, Art in Context, University of Applied Science (UdK) Berlin.
My master’s thesis Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen investigates how metaphors of fluidity shape contemporary ideas of the body, labour, technology and ecology. From “liquid modernity” and creative flow to information streams and AI, fluidity promises flexibility, speed and frictionless transformation while obscuring the material infrastructures and power relations that sustain these flows.
At the centre of the research is the body stone: a mineralised accumulation that forms inside the body over time. I approach it as a hybrid of biology and geology, and as a material form of resistance to the demand for constant movement and optimisation.
Together with Verena Seibt, I developed this idea into the speculative film Weg der Steine, imagining a future in which people harvest stones from their own bodies as an act of resistance against a world that demands everything to remain fluid.